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Repsol YPF S.A. - (de)

Mit einer Raffineriekapazität von 1,2 Mio. Barrel pro Tag verfügt das Unternehmen über neun Raffinerien, wovon sich fünf in Spanien, drei in Argentinien und eine in Peru befinden. Außerdem besitzt es bedeutende Beteiligungen an einer weiteren Raffinerie in Argentinien und zwei weiteren in Brasilien.

Repsol YPF vertreibt seine Produkte über ein weit reichendes Netz von mehr als 6.900 Tank- und Verkaufsstellen in Europa und Lateinamerika, wovon sich allein 3.600 in Spanien befinden. Allein in Spanien operiert der Konzern unter 3 Markennamen mit eigenem Tankstellennetz: Neben der Marke Repsol selbst verfügt er über die sehr viel ältere Tankstellenmarke Campsa und das mit der Raffinerie im Norden verbundene Netz Petronor.


Im Flüssiggasgeschäft verkauft Repsol YPF nahezu drei Mio. Tonnen jährlich und ist damit die drittgrößte Gesellschaft der Welt. Die Chemieaktivitäten von Repsol YPF werden hauptsächlich an fünf Industriestandorten entwickelt, wovon zwei sich in Spanien und drei weitere in Argentinien befinden. Die wichtigsten Märkte des Konzerns befinden sich in Südeuropa und den Ländern des Mercosur.

Als der argentinische Präsident Carlos Menem 1999 die ehemals staatlich argentinische Yacimientos Petrolíferos Fiscales (YPF) bei einer umstrittenen Privatisierung zum Verkauf anbot, akquirierte die spanische Repsol S.A. das Erdgasunternehmen und integrierte es in den Konzern, der seitdem mehr als 30.000 Menschen weltweit beschäftigt.


1981 fasste der spanische Staat seine Erdöl- und Erdgasaktivitäten im Instituto Nacional de Hidrocarburos (dt. Nationalinstitut für Kohlenwasserstoffe, INH) zusammen, gründete 1986 die Repsol S.A., die vollständig im Besitz des INH war und brachte 1989 26% des Kapitals an die Börse. 1991 gründete das INH die Gas Natural, in der die meisten Erdgasaktivitäten zusammengefasst wurden. 1995 wurden weitere 19 % des Kapitals der Repsol S.A. an der Börse verkauft. Ein Jahr später bot das INH weitere 11 % der Repsol zum Verkauf an. 1997 wurde mit dem Verkauf der letzten 10 % die Privatisierung der Repsol abgeschlossen. Der spanische Staat behielt allerdings eine goldene Aktie, die ihm bis 2007 weiterhin den Einfluss auf wichtige Standort- und Verkaufsentscheidung sichert, auf die die Regierung Zapatero im Februar 2006 allerdings ihren Verzicht ankündigte.

Eine große Erdölraffinerie der Repsol YPF befindet sich im Dreieck zwischen den Städten Tarragona, Reus und Valls und ist bedeutender Arbeitgeber in der katalanischen Provinz Tarragona.

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