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DZ BANK AG - (de)

Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main (auch DZ Bank) mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Dachorganisation der etwa 1.200 von ca. 1.400 deutschen Kreditgenossenschaften, insbesondere Volksbanken und Raiffeisenbanken, aber auch PSD-Banken und Sparda-Banken, die nicht im Geschäftsbegebiet der WGZ-Bank liegen. Sie ist die sechstgrößte Bank Deutschlands nach Bilanzsumme (Stand: 31. Dezember 2005).


Sie selbst bezeichnet sich als Zentralbank der Kreditgenossenschaften, insbesondere der Volksbanken und Raiffeisenbanken, was jedoch der üblichen Definition einer Zentralbank im Sinne einer nationalen Notenbank widerspricht, aber historisch vor dem Hintergrund des Vorgängerinstitutes der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse in der Funktion des Liquititätsausgleichs zutreffend ist. Ihre Hauptaufgabe ist die Förderung des Geschäfts der Kreditgenossenschaften in ihrem Geschäftsgebiet durch von ihr zentral entwickelte Produkte, die es den teils recht kleinen Kreditgenossenschaften ermöglicht, ihren Kunden ein umfassendes Allfinanzproduktangebot zu machen. Dazu tragen auch die zum DZ-Bank-Konzern gehörende R+V Versicherung, die ReiseBank AG (Sorten und Edelmetalle), die Bausparkasse Schwäbisch Hall (BSH) und die Union Investment sowie die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank (Hypothekar-Kredite) bei. Bis August 2006 gehörte auch die norisbank, bekannt durch das Geschäftsmodells des standardisierten Verbraucherkredits "easyCredit", zur DZ Bank. Während die norisbank-Filialen an die Deutsche Bank veräußert wurden, blieb der Markenname "easyCredit" im Besitz der DZ Bank. Über ihre Tochter Transaktionsinstitut für Zahlungsverkehrsdienstleistungen AG wickelt sie den Zahlungsverkehr der Kreditgenossenschaften ab. Die Abwicklung des Wertpapiergeschäftes erfolgt durch die dwpbank AG. Die DZ Bank ist einer der größten Anteilsinhaber der dwpbank AG. Durch ihre Beteiligung an der CardProcess GmbH unterstützt sie die Kreditgenossenschaften in der Abwicklung des Kreditkartenschäfts und allen Fragen rund um das elektronische Bezahlen. Darüber hinaus ist sie eine im Firmenkundengeschäft tätige Geschäftsbank und Strategie-Holding für ihre Tochtergesellschaften im Genossenschaftlichen FinanzVerbund.


Sie entstand 2001 durch eine Fusion der GZ-Bank (diese war kurz zuvor aus der Fusion der regionalen Zentralbanken SGZ und GZB hervorgegangen) auf die DG Bank. Ihr Hauptsitz ist ein vom Architekturbüro Kohn Pedersen Fox Associates 1991-1993 gebautes, 208 m (50 Stockwerke) hohes Gebäude in Frankfurt, das sog. Kronenhochhaus, Westendstr. 1.

Von 1996-1999 wurde die von Frank Gehry entworfene Niederlassung in Berlin am Pariser Platz zwischen Brandenburger Tor und dem Hotel Adlon erbaut, die seit Anfang 2000 genutzt wird. Die Verhandlungen über eine mögliche Fusion mit dem anderen regionalen Zentralinstitut der Genossenschaftsbanken, der deutlich kleineren WGZ-Bank wurden nach Verabschiedung von Dr. Brixner 2006 wieder aufgenommen und im Dezember 2006 auf Grund von Indiskretionen abgebrochen.

Die DZ Bank besitzt außerdem die zweitgrößte Kunstsammlung Deutschlands (nach der Deutschen Bank) über moderne Fotografie.

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