Logitech - (de)
Logitech wurde 1981 von Daniel Borel und einigen seiner Studienkollegen
der Stanford University auf einem Bauernhof in Apples in der Schweiz gegründet.
Ursprünglich sollte Logitech ein Softwareunternehmen werden, daher auch
der Name Logitech, der auf dem französischen Wort für Software, Logiciel,
basiert.
1982 stellt Logitech mit der P4-Maus die erste Serienmaus der Welt vor.
1985 erscheint die LogiMouse C7. Sie bezieht Strom direkt aus der
RS-232-Schnittstelle und benötigt keine externe Stromquelle mehr wie das
R7-Modell. Die Drei-Tasten-Funktion wird Standard.
1988 Börsengang in Zürich (LOGN). Das Unternehmen zeigt den Scan-Man,
einen Handscanner mit 8 Bit Graustufenauflösung.
1989 entwickelt Logitech mit dem Mouse-Man die erste ergonomische Maus,
die nicht mehr der bis dahin typisch eckigen Form entspricht.
1991 wird mit dem Cordless Mouse-Man die erste kabellose Funkfrequenz-Maus
und mit der KidzMouse die erste speziell für Kinder entworfene Maus
vorgestellt.
1992 Einführung des PhotoMan, einer sehr frühen Digitalkamera für unter
1.000 US$
1995 zwei Premieren im Produktsortiment: den VideoMan als erste Webcam und
den WingMan als erstes Zubehör speziell für Computerspiele.
1996 verlässt die 100-millionste Maus die Produktionsstätten.
1997 Börsengang in New York an die Nasdaq (LOGI)
1998 wird der erste Cordless Desktop und die Formula Force GP-Lenkradreihe
in den Markt eingeführt. Die Übernahme von Connectix, des Entwicklers
der QuickCam-Produktfamilie, legt den Grundstein zur Marktführerschaft im
Webcam-Segment. Der Italiener Guerrino de Luca, zuvor als
Marketingspezialist beim Computerbauer Apple aktiv, wird der neue CEO von
Logitech, während sich Borel in den Aufsichtsrat zurückzieht.
1999 innerhalb von nur drei Jahren hat Logitech die Anzahl der verkauften
Mäuse auf 200 Mio. Stück verdoppelt.
2000 ist die nächste Millionenmarke erreicht: zwei Millionen verkaufte
kabellose Tastaturen – ein Sprung von einer Million innerhalb eines
Jahres.
2001 Übernahme der amerikanischen Firma Labtec Inc. zur Verbreiterung des
Angebots im Lautsprechersegment; die Marktführerschaft ist innerhalb von
nur zwei Jahren erreicht. Die erste kabellose optische Maus, der Cordless
MouseMan Optical, und der erste Spielkonsolen-Controller, das Driving
Force-Lenkrad für die Play-Station2 werden präsentiert.
2002 Einführung des io Personal Digital Pen, eines Schreibsystems, das
die digitale Erfassung handschriftlicher Notizen, Zeichnungen und Ideen
ermöglicht. Es bietet aber gewohntes Schreiben mit normaler Tintenmine
auf speziellem Papier, ist also eine Weiterentwicklung der gewohnten
Arbeitsumgebung hin zu "Pen & Paper 2.0".
2003 werden mit dem Verkauf der 500-millionsten Maus und des millionsten
Force-Feedback-Lenkrades die nächsten Rekordmarken erreicht. Zum
explodierenden Markt für Eingabegeräte hat der Durchbruch der grafischen
Benutzeroberfläche über alle Systeme und Anwendungen hinweg maßgeblich
beigetragen. 55% der 900 Mio. verkauften PCs sind mit einer Logitech-Maus
ausgerüstet.
2004 Mit der ersten Laser-Maus der Welt, der MX1000, setzt Logitech seine
Reihe an Innovationen fort. Seinen Weg ins Wohnzimmer setzt das
Unternehmen mit der Universalfernbedienung Harmony fort, der „Maus fürs
Haus“. Die Technik wurde von dem kanadischen Hersteller Intrigue
Technologies entwickelt, den Logitech im April übernahm. Im Juli feiert
Logitech die Auslieferung von 50 Mio. kabellosen Produkten. Mit der Einführung
spezieller Produkte für Geschäftskunden (engl.: business products) im
November will sich Logitech nach OEM und Retail jetzt auch im B2B-Bereich
etablieren.
2006 Logitech bringt die Gamer-Tastatur G15 auf den Markt. Die Tastatur
hat ein LC-Display, gewisse Mediatasten, 18 Zusatztasten (welche jeweils 3
Funktionen haben können), eine 3-stufige blaue Beleuchtung sämtlicher
Tasten sowie des Displays und einen Schalter, um die Windows-Logo-Taste
auszuschalten. Laut Logitech kostet die Tastatur rund 90€, der Straßenpreis
beträgt ca. 75€.